Du treuer Geist, mein Lieblingsteufel
    Du machst nichts, du machst nichts
    Du bebst in den Gedanken unserer Schwere
    Zwischen Schmerz und all den Stimmen
    Opas, Ersatze, Mamas
    Alle schwatzten Blut
    Ich suchte eine wahre Form
    Bellas Wiegenlied spielt Konjunktive
    Dauerschleife aus Fragen und Beklagen
    Seit der Krippe hab‘ ich Detektiv gespielt
    Seit später Tropfen einen Krimi bestellt
    Du bist ausnahmsweise nicht der Mörder
    Das Opfer konnte dich nicht erkennen
    Nun schau wie schön du wirklich bist.

    Ich muss mich bekennen
    Ich kann all die Beklemmungen
    Kaum noch einen Tag stemmen
    Ich fühle zwischen hoch und weit
    Kummer so dick wie Mauern
    Verbrechen aus Saft und Wein
    Du hast mich schreien
    Lassen allein im Zimmer
    Fieber, Fieber!
    Die Wunden verlassen den Schornstein
    Wie stinkender Rauch
    Wir waschen unsere Herzen rein
    Lass uns die Wände wieder weiß streichen
    Es muss reichen –
    Die Flaschen: lass sie weichen!

    Krieg, Krieg, wann schreibt Frieden
    Ein neues Herz: 2014 ideal zum Grillen
    Papa, mein Blut wird kälter im Nebel
    Nichts stillt den Willen
    Das Glas steht neben mir – es grollt
    Ich verbinde mich neu
    Mit ihr: wir
    Er ist rose und schmeckt wie Schrot
    Ich schwöre dir, Papa –
    Ich flehe in Not
    Wo ist die Stunde, wo ist die Stunde
    Das Baby hatte Fieber, Fieber!
    Ich reiß` den Boden auf

    Wenn sie weint.
    Sie weint! Leidet –
    Aber wir lassen sie schreien
    Oder?
    Soll sie schweigen? Papa!
    Wir lassen sie schreien und weinen.
    Jetzt versteh‘  ich.
    Daher kommen die Leinen.